10 Gründe, warum du keine Motivation hast

10 Gründe, warum du keine Motivation hast

Motivation ist ein unglaublich wichtiges Element, um im Leben voranzukommen. Sie ist der Funke, der den brennenden Wunsch in uns entfacht, etwas an unserem Leben zu verändern. Sie kann ein enormer Beschleuniger sein, um unsere Ziele zu erreichen und sie kann uns den Weg dorthin deutlich vereinfachen.

Leider finden wir uns häufig in Phasen wieder, in denen uns die Motivation verlässt und wir nahezu keinen Antrieb mehr fühlen. In diesem Video erfährst du die zehn größten Fehler, die deine Motivation vernichten und was du tun kannst, um wieder motiviert und mit vollem Antrieb durchs Leben zu gehen.

1) Ziellosigkeit

Der größte Motivationskiller ist Ziellosigkeit. Motivation ist die Energie, die uns auf unsere Ziele antreibt. Wenn du also keine klaren Ziele hast, kann auch keine Motivation entstehen. Das gleiche gilt auch für falsche Ziele. Viele haben Ziele, die einfach gerade in Mode sind, ohne einen emotionalen Bezug dazu zu haben. Klassiker hierfür sind Sportwägen, Luxusuhren, Villen und dergleichen.

Das gilt ebenso, wenn man sich vornimmt, eine bestimmte Summe zu verdienen, ohne einen glasklaren Vorstellung zu haben, warum man soviel Geld verdienen möchte. Ich hatte selbst auch immer solche Ziele und hatte dabei Null Antrieb. Mit der Zeit habe ich diese Ziele hinterfragt und festgestellt, dass ich eigentlich ganz andere Werte im Leben habe. Ich habe festgestellt, dass es mir viel wichtiger ist, die Freiheit zu haben, nach eigenen Vorstellungen zu leben. Viel Zeit zu haben für Sport, Freunde & tolle Erlebnisse und die Freiheit mich mit den Menschen zu umgeben, die ich in meinem Leben haben will. Das ist mir viel wichtiger als Luxus und Glamour. Geld ist und Luxus ist mit Sicherheit ein Motivator, aber du musst dir immer die Frage stellen, warum du das möchtest.

Hinterfrage also immer das “Warum” das hinter deinen Zielen steckt und ob es tatsächlich deine eigenen Ziele sind oder nur solche, die in der Gesellschaft gerade beliebte Statussymbole sind.

2.) Vergleiche dich nicht mit anderen

Der zweite Fehler, der dir die Motivation rauben wird ist es, dich ständig mit anderen zu vergleichen.

Sich zu vergleichen ist ein sehr menschliches Bedürfnis. Wir alle wollen gerne wissen, wo wir gerade stehen und uns vor Augen führen, wie wir uns weiterentwickeln. Uns mit anderen zu vergleichen ist aber extrem schädlich für unser Selbstbewusstsein und vor allem auch für unsere Motivation. Gerade im Internet und auf Social Media wird uns oft eine vollkommen verzerrte Realität dargestellt. Alle scheinen so perfekt zu sein und spielend leicht durchs Leben zu gehen, während man selbst zu kämpfen hat. Man fühlt sich wie ein Versager und zweifelt immer mehr daran, seine Ziele erreichen zu können. Das fügt deiner Motivation natürlich erheblichen Schaden zu.

Vergleiche dich also ausschließlich mit dir selbst und deiner persönlichen Entwicklung. Solange du dich konstant weiterentwickelst, egal wie langsam, wirst du auch schlussendlich an deine Ziele kommen. Es ist natürlich vollkommen ok, dich von anderen inspirieren zu lassen, solange du das nicht als deine übertriebenen Maßstäbe übernimmst.

3.) Ablenkungen

Ablenkungen sind ein weiterer Punkt der deiner Motivation enormen Schaden zufügen kann.

Denk mal kurz an eine Tätigkeit, die dir wirklich Spaß machst und die du gerne machst. Zum Beispiel, dein Lieblingshobby. Nun stell dir vor, du hättest die Möglichkeit, anstatt deiner Tätigkeit, die du wirklich gerne machst, deinen Traumpartner oder dein größtes Idol zu treffen. Wie groß wäre dann deine Motivation tatsächlich noch, deinem Hobby nachzugehen? Vermutlich ziemlich gegen Null gehend, obwohl du es ja grundsätzlich gerne machst.

Motivation ist also immer abhängig von den Alternativen. Das heißt, wenn du arbeiten oder lernen solltest, aber neben dir auf dem Laptop aber Netflix läuft, wird deine Motivation automatisch geringer. Genauso, wenn du abnehmen möchtest und neben dem Salat im Kühlschrank eine leckerer Kuchen steht oder deine Freunde dir eine Nachricht schicken, ob du mit ihnen ausgehen möchtest, obwohl du eigentlich ins Fitnessstudio wolltest.

Die Meisten versuchen dann mit Willenskraft gegen diese Ablenkungen anzukämpfen, aber das ist nur sehr selten mit Erfolg gekrönt. Selbst wenn du es schließlich schaffst, bist du nicht sonderlich motiviert, dein Vorhaben umzusetzen und es wird sich schlichtweg nicht gut anfühlen. Außerdem unser Verstand dazu, zu wandern. Das heißt, wir werden immer wieder gedanklich zu den Ablenkungen abschweifen und permanent das Bedürfnis danach haben. So oder so wirkt sich das enorm negativ auf deine Motivation und deine Leistungen aus.

Die Lösung dafür ist es, diese Ablenkungen und Stolpersteine schon im Vorhinein zu unterbinden. Also kein Junkfood zuhause zu haben, wenn du abnehmen möchtest. Das Handy abzudrehen, wenn du arbeiten willst und so weiter. Nützliche Tools und Ideen dafür hab ich dir bereits in meinem Video „Wie du jede schlechte Gewohnheiten los wirst“ erklärt.

4) Deine Physische Energie

Wenn du permanent müde und erschöpft bist oder im schlimmsten Fall sogar krank bist, hat das sehr negative Auswirkungen auf alle Lebensbereiche und insbesondere auch auf deine Motivation.

Wenn du wenig Energie hast, wird sich dein Körper förmlich dagegen wehren, auf deine Ziele hinzuarbeiten. Achte also auf gesunde Ernährung und auf ausreichend Bewegung und Schlaf. Häufig vernachlässigen wir diese Bereiche, um mehr zu arbeiten. Das wird allerdings immer nach hinten losgehen, denn du wirst dann weniger motiviert und unproduktiver sein.

5) Die falschen Dinge tun

Der fünfte Grund, warum du keine Motivation haben könntest ist, dass du die falschen Dinge tust.

Du hast es schon oft gehört, aber es ist nun mal unglaublich wichtig. Ohne Leidenschaft, gibt es auch keine Motivation. Wenn du etwas machst, das für dich langweilig oder frustrierend ist und wo du keinen ernsthaften Sinn dahinter siehst, dann wirst du dich auch nicht dafür motivieren können. Das gilt insbesondere auch für deinen Job. Wenn du deinen Job nur deshalb hast, weil er gut bezahlt ist, du aber die Tätigkeit, die Branche oder deine berufliches Umfeld nicht leiden kannst, wirst du auch kaum Motivation verspüren. Das gleiche gilt, wenn du eine Sportart nur deshalb machst, weil sie dir den schönsten Körper verspricht. Wenn dir etwas überhaupt keinen Spaß macht, dann such dir eine Alternative, die dir ähnliche Ergebnisse bringt, aber dir mehr liegt. Unterm Strich wirst du dann mehr Motivation und Antrieb haben und dadurch glücklicher und erfolgreicher werden.

6) Mangel an Selbstvertrauen

Selbstvertrauen und Motivation gehen Hand in Hand. Wenn du nicht daran glaubst, etwas schaffen zu können, dann wirst du auch wenig Antrieb spüren, damit anzufangen. Dein Unterbewusstsein will dich ja davor schützen, deine Zeit zu verschwenden und unnötige Risiken einzugehen. Wenn du jedoch innerlich überzeugt bist, dass du etwas schaffst und es nur ein Frage der Zeit ist, bis du etwas erreichst, dann wirst du auch einen enormen Antrieb fühlen, die notwendigen Dinge dafür zu tun. Wie du dir ein starkes Selbstvertrauen aufbaust, erfährst du in diesem Blog.

7) Dein Umfeld

Es gibt Menschen, die rauben uns enorm viel Energie und Motivation. Wenn wir mit ihnen zu tun haben, fühlen wir uns danach ausgelaugt, gereizt oder niedergeschlagen. Es sind Menschen, die ständig versuchen, uns unsere Ziele ausreden, dich ständig kritisieren oder permanent jammern und lästern.

Egal wie stark du bist, es wird einen enorm negativen Einfluss auf dich haben, wenn du Menschen um dich hast, die permanent negativ sind. Es wird auf deine Gedanken und Gefühle abfärben und dir extrem viel Motivation rauben.

Versuche diese Menschen also so gut es geht zu meiden und dir ein positives Umfeld aufzubauen mit Personen, die ähnliche Ziele haben, wie du und dich bei deinem Vorhaben unterstützen.

8.) Perfektionismus

Perfektionismus ist einer der schnellsten Wege, dir die Motivation zu nehmen. Das liegt einerseits daran, dass man durch Perfektionismus deutlich weniger Ergebnisse erzielt. Denn gemäß dem Pareto Prinzip, bringen die ersten 20% der Arbeit bereits 80% der Ergebnisse, während die restlichen 80% der Arbeit nur noch zu 20% mehr Ergebnissen führt. Das heißt, wenn du in einem Bereich sofort 100% erreichen willst, wirst du nur ein Viertel der Resultate erzielen, wie jemand, der in 5 Bereichen jeweils 20% der Arbeit macht und die ersten 80% der Ergebnisse einstreift.

Grundsätzlich ist der Gedanke, nach Perfektion zu streben, nicht falsch. Denn wir wollen uns ja immer weiterentwickeln und in gewissen Bereichen immer besser werden. Allerdings unterliegt dieser Gedanke einigen Denkfehlern:

  1. Wenn man immer alles perfekt machen will, führt das schnell zu Frustration und Überforderung.
  2. Erzielt man durch Perfektionismus, wie vorhin erwähnt, weniger kurzfristige Ergebnisse. All das hat vernichtende Auswirkungen auf die Motivation und führt mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu, dass man aufgibt.
  3. Perfektionismus führt nicht einmal zu besserer Qualität. Glaubst du mir nicht? Dann lass es mir dir anhand einer Story erklären: Es wurde eein Experiment mit angehenden Fotografen durchgeführt. Diese wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Sie einen hatten ein Jahr Zeit, um das perfekte Bild zu erschaffen. Die zweite Gruppe musste im Gegensatz zur ersten Gruppe, jede Woche ein neues Bild abliefern. Am Ende des Jahres wurden die Ergebnisse verglichen. Die besten Bilder kamen ausnahmslos aus der Gruppen derjenigen, die ein Bild pro Woche abliefern mussten. Es heißt nicht umsonst, Übung macht den Meister.

Das bedeutet also, du solltest kurzfristig immer nach den 20% Suchen, die dir die meisten Ergebnisse bringen und langfristig nach Perfektion streben. Dann wirst du deutlich mehr erreichen und wirst mit einem höheren Maß an Motivation durchs Leben gehen.

9.) Überforderung

Überforderung ist der neunte Punkt mit dem du ganz schnell deine Motivation zerstören kannst

Wir wollen immer möglichst viel möglichst schnell erreichen. Deshalb machen wir 100 Sachen gleichzeitig, verlangen uns extrem viel ab und gönnen uns nicht einmal Pausen oder ausreichend Schlaf. Leider geht das fast immer nach hinten los. Multitasking führt nachweisbar zu deutlich schlechteren Ergebnissen, als wenn du dich auf eine Sache nach der anderen fokussierst. Im Endeffekt werden wir unseren hohen Ansprüchen an uns selbst sehr häufig nicht gerecht, was wiederum zu Frustration führt. Letztendlich haben wir dann wieder keine Ergebnisse und finden uns in einem Motivationsloch. Fang deshalb immer klein an und fokussiere dich auf eine Sache nach der anderen. Wenn du nach zwei Wochen merkst, dass es dir unglaublich leicht fällt, kannst du immer noch deine Anforderungen nach oben schrauben. Mach ein gewisse Verhaltensweise erst einmal zur Gewohnheit und konzentriere dich dann auf die nächste. Vergiss auch auf keinen Fall Pausen einzulegen und dich zu erholen. Genauso, wie der Muskel, wächst dein Verstand in den Erholungsphasen und nicht während du ihn beanspruchst. Gib deinem Verstand also die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln, zu wachsen und sich neu zu vernetzen.

10.) Du erzielst keine Ergebnisse

Unser Hirn braucht Dopamin, um dich weiter anzutreiben. Dopamin wird zum Beispiel durch positive Ergebnisse oder durch Belohnung ausgestoßen. Ich benutze dabei gerne folgende Metapher:

Du kannst dir Vorstellen, dein Unterbewusstsein ist ein mächtiger Elefant und dein Bewusstsein ist der Reiter. Als Reiter kannst du den Elefanten kontrollieren, aber wenn du ihn nicht fütterst, wird er sich schlichtweg irgendwann weigern, weiter voranzugehen. Du kannst dem Elefanten nicht damit vorantreiben, ihm zu versprichen in 3 Tagen leckeres Futter zu bekommen, aber wenn du ihm das Futter vor die Augen hältst, wird er immer weiterlaufen.

Das bringt uns zu dem Paradoxon der Ziele. Die meisten negativen Gewohnheiten kosten kurzfristig nur wenig Anstrengungen und bieten sofortige Belohnungen. Wie die kurzfristige Entspannung durch Alkohol oder Nikotin, der intensive Geschmack von Junkfood oder die leichte Unterhaltung im Internet oder Fernsehen. Die negativen Folgen von diesen Verhalten liegen allerdings weit in der Zukunft.

Bei positiven Verhaltensweisen ist es genau umgekehrt. Die Anstrengung ist am Anfang am größten und man sieht noch kaum Ergebnisse. Erst später wird es immer leichter und die Ergebnisse immer besser. Fitnesstraining ist am Anfang am anstrengendsten und die Ergebnisse lassen oft Wochen oder Monate auf sich warten. Ein Business aufzubauen kostet am Anfang unglaublich viel Zeit, trägt aber oft erst nach einigen Monaten Früchte.

Um ein konstanteres und höheres Level an Motivation aufzubauen, brauchst du also unbedingt Meilensteine und Belohnungen, sonst wird sich dein Unterbewusstsein irgendwann gegen dich stellen. Regelmäßig positive Gewohnheiten aufzubauen, sorgt für regelmäßige gute Ergebnisse und Erfolgserlebnisse und dadurch für ein konstant hohes Level an Motivation. Außerdem hilft es dir dabei, das richtige zu tun, wenn du gerade nicht so motiviert bist. Wie du positive Gewohnheiten am besten aufbaust erfährst du in meinem kostenlosen Erfolgssystem. Klick jetzt hier und hol dir den kostenlosen Kurs.

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