So nutzt Du die Macht Deiner Gedanken

So nutzt Du die Macht Deiner Gedanken

Hast Du schon einmal versucht, nichts zu denken? Ziemlich schwierig, nicht wahr? Gedanken sind einfach extrem mächtig. Trotzdem unterschätzen wir diese Macht immer wieder. Was, wenn ich Dir nämlich sage, dass Du Deine Gedanken so nutzen kannst, dass Du Deine Ziele 10 mal schneller erreichst?

Das Gesetz der Anziehung

„Das Gesetz der Anziehung wurde in den letzten Jahren extrem populär. Vor allem durch den Erfolg des Buches „The Secret“, das bereits über 20 Millionen Mal verkauft wurde.
Hierbei geht es um die Kraft Deiner Gedanken im Zusammenhang mit der Visualisierung Deiner Träume. Deine Gedanken erschaffen also Deine Realität.

Aber funktioniert das auch?

Ich denke, dass das Gesetz der Anziehung zum größten Teil korrekt ist. Ich persönlich glaube zwar nicht, dass es Deine Gedanken mithilfe der „Kraft des Universums“ manifestiert werden können, denn offen gesagt, gibt es meiner Meinung nach ganz einfache, wissenschaftliche und psychologische Erklärungen, warum das Gesetz der Anziehung funktioniert, aber es ist auch nicht wirklich relevant welcher Erklärung Du Glauben schenkst, denn das Ergebnis ist das, was zählt.

Der Mensch über die Jahrtausende überlebt, indem er für jedes Problem und jede Schwierigkeit eine Lösung gefunden hat. Unser Hirn ist also darauf spezialisiert, Wege für die vorgegebenen Ziele zu finden.

Unser Gehirn hat unglaublich mächtige Fähigkeiten, wenn es darum geht, Gedanken und Ideen in die Realität umzusetzen. Elektrisches Licht, eine Reise ins Weltall, Computer und Smartphones – all das waren einmal Gedanken und Visionen eines einzelnen.

Und das ist der Grund, warum das Gesetz der Anziehung funktioniert. Wenn Du dieser unglaublich mächtigen Problemlösemaschine ein klar definiertes Ziel oder eine Vision vorgibst, wird sie beginnen, um Dich herum nach Dingen, Information und Personen zu suchen die Dir dabei helfen, diese Idee zu manifestieren. Und das lässt sich auf jeden Lebensbereich anwenden.

Vielleicht denkst Du Dir jetzt:

„Aber das stimmt doch gar nicht! Es gibt einen Haufen Dinge, die ich will und an die ich ständig denke, aber trotzdem nicht bekomme.

Das Gesetz der Anziehung ist nicht zu 100% genau.
Allein daran zu denken, wird deine Ziele nicht umsetzen. Und genau an dieser Stelle machen die meisten Menschen den Fehler, denn sie konzentrieren sich lediglich auf ihre bewussten Gedanken.

Das unbewusste Denken

Wir sind uns nur circa 10% unsere Gedanken tatsächlich bewusst. Die anderen 90% unserer Gedanken, Emotionen und unseres Verhaltens werden von unserem Unterbewusstsein gesteuert.
Wenn also Dein Unterbewusstsein 90% deine Gedanken, Handlungen und Entscheidungen kontrolliert, dann kontrolliert es 90% deines Lebens. Doch wenn Du Die Macht Deines Unterbewusstsein erkennst und die Kontrolle darüber bekommst, dann eröffnet Dir das die Tore zu dem Leben deiner Träume.

Die Macht deiner Glaubenssätze

Dein Unterbewusstsein kontrolliert also 90% deines Lebens, aber was kontrolliert Dein Unterbewusstsein?

Es sind deine Glaubenssätze.

Deine Unterbewusstsein ist wie ein 700PS starker Lamborghini. Es hat mehr als genug Kraft, um Dich dorthin zu bringen im Leben, wo du hin möchtest. Jedoch die Richtung, in die dein Lamborghini fährt, liegt vollkommen Deinen Glaubenssätzen zu Grunde.

Glaubenssätze sind deine Überzeugungen und unterbewussten Lebensregeln. Sie entstehen im Laufe deines Lebens durch eigene Erfahrungen und soziale Konditionierung. Beispiele dafür können ganz banal Dinge sein wie: „Wenn ich auf die Herdplatte greife, verbrenne ich mir die Hand.“ Das ist etwas, dass wir eventuell aus eigener Erfahrung herausgefunden haben.

Diese Glaubenssätze sind sehr hilfreich, um gut durchs Leben zu kommen.
Wir haben genauso auch Glaubenssätze über das Leben und Erfolg, die uns entweder positiv beeinflussen, wie zum Beispiel: „Ich komme sehr gut beim anderen Geschlecht an.“

Aber auch Glaubenssätze, die einen negativ Einfluss haben, wie zum Beispiel: „Ich kann das nicht, denn ich habe noch nie etwas auf die Reihe bekommen. Ich bin faul und undiszipliniert.“

Der sogenannte „Bestätigungsfehler“ sorgt dafür, dass wir Informationen dann so auswählen, ermitteln und interpretieren, dass sie diesen Erwartungen auch entsprechen und bestätigen. Wir suchen permanent nach Beweisen, um den Glaubenssatz zu bestätigen. Das verstärkt diese Glaubenssätze immer mehr.

Zwei Erkenntnisse zum Bestätigungsfehler

1) Dein Unterbewusstsein wird immer dafür sorgen, dass du dich gemäß Deiner Glaubenssätze verhälst.
Wenn du also denkst, dass reiche Menschen andere ausbeuten, gierig sind und Geld die Wurzel allen Übels ist, wirst du auch nie reich werden, da Du schließlich ein guter Mensch sein möchtest. Sobald du auf einem guten Weg bist, reich zu werden, wirst du dich schließlich unterbewusst selbst dabei sabotieren.

2) Deine bewussten Gedanken sind lediglich ein Indikator für deine Glaubenssätze.
Die Macht deiner Gedanken oder „das Gesetz der Anziehung“ wirken auf unterbewusster Ebene.
Viele, die vom Gesetz der Anziehung hören, versuchen dann auf einer bewussten Ebene darauf Einfluss zu nehmen. Also zu visualisieren, wie sie reich, erfolgreich, in einer tollen Beziehung, gesund und gutaussehend sind. Gedanken, wie Selbstzweifel oder Sorgen werden dann oft auf die Seite geschoben, denn es wird in Büchern wie „the Secret“ oft der Glauben vermittelt, dass diese negativen Gedanken genau diese negative Situation in dein Leben ziehen. Das ist aber ein fataler Fehler, denn wenn es solche Gedanken in dein Bewusstsein schaffen, ist das lediglich ein Zeichen dafür, dass Du negative Glaubenssätze in deinem Unterbewusstsein vergraben hast, die diese Gedanken verursachen. Wenn also Zweifel in dir hochkommen, dann bedeutet das, dass du auf unterbewusster Ebene möglicherweise denkst, nicht gut genug zu sein, um erfolgreich zu werden. Wenn du dann versuchst, die Selbstzweifel auf die Seite zu schieben und dir gut zuredest mit Worten, wie: „Du schaffst das, du kannst das, du bist toll.“, dann löst das nicht die Ursache. Du verlierst lediglich die Verbindung zu deinem Unterbewusstsein. 10% deines Gehirns denken zwar, du bist toll und selbstbewusst, während die anderen 90% jedoch denken, dass du nicht gut genug bist. Das führt bei vielen Menschen zu dem brennenden Wunsch, etwas zu verändern, wobei sie aber trotzdem nicht voran kommen.

Wie du dich auf deinem Weg selbst sabotierst

Die meisten Menschen geben ihrem Unterbewusstsein garnicht erst die Chance, Wege zu finden, um ihre Ziele zu erreichen. Menschen gehen aus, trinken, verbringen Stunden vor dem Fernseher oder lenken sich mit Social Media und Videospielen ab. Sie geben ihrem Hirn nicht die Gelegenheit, Probleme zu lösen, weil sie zu sehr damit beschäftigt sind, es permanent zu betäuben. Somit schalten sie ihre Maschine quasi ab.

Wenn du also den Wunsch hast, erfolgreich zu werden, dich jedoch 6 Tage die Woche mit Substanzen oder Medien betäubst, wird dein Unterbewusstsein nie Wege zu deinen Zielen finden, denn dein unterbewusster Supercomputer ist nicht einmal eingeschalten.

Zudem machen die meistens Menschen den Fehler, einfach nicht ins Handeln zu kommen. Das Bild, man müsse nur glauben, aber nichts tun, das von Büchern, wie „The Secret“ übermittelt wird, ist hier natürlich nicht hilfreich.

Es ist besonders wichtig, dass du schnell ins Handeln kommst. Vertraue hier auf dein Unterbewusstsein, denn es findet für jede Aufgabenstellung eine Lösung. Also fang an, auch wenn du dich noch nicht bereit fühlst und Dir der Weg noch nicht klar ersichtlich ist!

Gib dir Zeit!

Viele Menschen wollen alles sofort und am besten schon gestern. In der Umsetzung sieht das ganze jedoch anders aus. Lass dich daher nicht von Sofortlösungen und Zauberpillen in die Irre führen. Ich persönlich kenne niemanden, der seine Erfolge auf diese Art von Manifestation zurückführt, aber auf der anderen Seite, sehr viele, die Bücher wie „The Secret“ kennen und daran glauben.

Selbst sehr Bekannte und erfolgreiche Persönlichkeiten, die immer wieder über das Gesetz der Anziehung sprechen, wie Denzel Washington, Arnold Schwarzenegger, Will Smith, Conor McGregor oder Jim Carry haben viele Jahre für ihre Erfolge gebraucht. Selbst wenn du deine Gedanken und das Gesetz der Anziehung auf deiner Seite hast, wird es etwas Zeit brauchen, bis deine Visionen zur Realität werden.

Wie du nun das Gesetz der Anziehung für dich nutzen kannst

Um also das Gesetz der Anziehung für dich zu nutzen, musst du deinem Unterbewusstsein die Gelegenheiten bieten, wege zu finden, um deine Ziele zu erreichen, ins Handeln kommen, deinem Unterbewusstsein Zeit geben, an der Aufgabe zu arbeiten und
dich nicht nur auf deine bewussten Gedanken zu fokussieren, sondern auf deine unterbewussten Glaubenssätze.

Wie findest du nun solche Glaubenssätze?

Wie bereits erwähnt sind negative Gedanken, die tagsüber aufpoppen ein sehr guter Indikator für vergrabene negative Glaubenssätze.
Du kannst dir aber auch einfach einen positiven Glaubenssatz vorsagen und auf Widerstand aus dem Unterbewusstsein warten.

Ein Beispiel dafür wäre: „Ich verdiene es, erfolgreich zu sein.“ Viele Menschen verspüren bei diesem Satz einen inneren Widerstand. Es kommen dann Gedanken auf, wie: „Nein! Denn du bist faul und undiszipliniert.“ An dieser Stelle solltest du dir die Frage stellen, woher dieser Glaubenssatz kommt. Vielleicht hast du erst vor kurzem ein Projekt auf die Seite geschoben, um lieber 5 Folgen deiner Lieblingsserie zu sehen.

Negative Glaubenssätze endgültig auflösen

Wenn du den Grund für deinen Widerstand gefunden hast, solltest du dich fragen, warum diese Logik fehlerhaft ist. Niemand ist IMMER undiszipliniert. Wir neigen nur sehr stark zu einer Defizitorientierung und fokussieren uns oft eher auf unsere Schwächen. 

Ich persönlich war früher sehr undiszipliniert, was meine Finanzen und meine Arbeitseinstellung betrifft. Beim Sport hingegen war ich immer sehr diszipliniert. Daher habe ich mir Glaubenssätze, wie: „Ich kann auch diszipliniert sein.“ angeeignet.
Formuliere den Glaubenssatz so, dass du ihn auch als wahr akzeptieren kannst. Machst Du das nicht, wird sich dein Unterbewusstsein dagegen wehren, ihn anzunehmen.

Suche dir genügend Beweise, um deine negativen Glaubenssätze immer wieder vom Gegenteil zu überzeugen. Egal wie klein und selbstverständlich sie dir vorkommen, mit der Zeit wird dein positiver Glaubenssatz immer stärker und dein Unterbewusstsein wird beginnen, von selbst nach Beweisen für diesen Glaubenssatz zu suchen und du wirst dich automatisch immer mehr dementsprechend verhalten. Es entsteht also eine Aufwärtsspirale.

Es dauert ungefähr 60 Tage bis diese Glaubenssätze in deinem Unterbewusstsein verankert wurden. An diesem Punkt werden deine Gedanken beginnen, positive Ereignisse in dein Leben zu ziehen.

Es reicht aber eben nicht, sich ein Visionboard aufzustellen, seine Ziele zu visualisieren und sich dabei ein paar positive Sätze vorzusagen. Du hast dir deine Glaubenssätze schließlich über viele Jahre hinweg angeeignet. Dementsprechend lassen sich diese nicht von heute auf Morgen ändern. Es braucht regelmäßige Arbeit über Wochen und Monate.

Wie du dir solche Gewohnheiten am leichtesten aufbaust, verrate ich dir in meinem kostenlosen Minikurs.

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