Die 6 besten Gewohnheiten, um dein Leben zu verändern

Ist in dir in letzter Zeit auch immer wieder das dringliche Gefühl entstanden, dein Leben verändern zu wollen? Vielleicht hast du hin und wieder auf die Uhr geschaut und festgestellt, dass schon wieder eine Stunde des Nichtstuns vergangen ist, obwohl doch noch so viel auf der To-Do Liste stand. Ich kenne das. Hätte ich die Stunden des nichts-Tun in meinem Leben aufgeschrieben, hätte ich eine sechs-bändige Buchreihe daraus verfassen können. Und glaube mir, jedem Leser wären dabei die Tränen gekommen. Zum Glück hatte ich aber den Wake Up Call und habe schlussendlich mein Leben auf den Kopf gestellt. Aber heute soll es nicht um mich gehen, sondern um dich! Darum, wie du mit den sechs besten Gewohnheiten, den sogenannten Schlüsselgewohnheiten alles hinter dir lassen kannst und ein neuer Mensch wirst!

1.) Sport

Sport ist gesund, das ist uns allen klar. Aber wusstest du, dass dir Sport dabei hilft, dein Sozialleben zu verbessern? Es steigert nämlich dein Selbstbewusstsein, macht dich ausgeglichener und verhilft dir außerdem zu mehr Willenskraft und Disziplin, denn Sport benötigt einen regelmäßigen Einsatz. Zudem siehst du natürlich Vitaler aus und wirkst somit attraktiver. Und wo lernt man besser neue Leute kennen, als beim Sport?

Das Beste ist, es verschafft dir mehr Zeit. Hier gilt nämlich die Regel: jede investierte Minute, die du mit Sport verbringst, gibt dir mindestens zwei Minuten zurück. Es erhöht dein Energielevel und macht dich somit produktiver. Außerdem ist unser Körper nicht dazu gemacht, stundenlang vorm Computer oder Fernseher zu sitzen, sondern viel mehr dazu, sich täglich zu bewegen.

Eine Frage, die ich häufig in diesem Zusammenhang gestellt bekomme ist, welche Sportart denn die Beste wäre, um schneller fit und erfolgreich zu werden. Und ich habe immer nur eine Antwort: Die in meinen Augen mit Abstand beste Sportart, um fit und erfolgreich zu werden, ist die Sportart, die dir die meiste Freude bereitet. Denn es macht auch gar keinen Sinn, sich zu einer Sportart zu zwingen, die einem einfach keinen Spaß macht. So etwas führt nur zu einem Haufen Frustration und im Endeffekt gibt man auf. Probier dich also aus und suche dir etwas, das du gerne machst. Egal ob Laufen, Fitness, Tanzen, Klettern, Fußball oder Poledance. Jede Sportart, die du regelmäßig und mit Freude ausführst, wird dir einen fitten und produktiven Körper bringen.

2.) eine Morgenroutine

Positiv und produktiv in den Morgen zu starten ist in meinen Augen die Basis für einen erfolgreichen Tag. Es war eine der ersten Gewohnheiten, die ich mir aufgebaut habe und ist nach wie vor eine der wichtigsten Gewohnheiten in meinem Leben. Man findet im Internet hunderte komplexe Morgenroutinen, wobei ich es persönlich nicht sinnvoll empfinde, fremde Routinen zu kopieren, denn eine Morgenroutine hat meiner Meinung nach lediglich zwei wichtige Aufgaben:

1.) Dich schnell und leicht aus dem Bett zu bringen.
2.) Momentum für den Tag zu entwickeln.

Doch wenn du beginnst, anspruchsvolle und komplexe Morgenroutinen von Menschen zu übernehmen, die diese über Jahre hinweg aufgebaut haben, kann das unter Umständen dazu führen, dass du gar nicht mehr aus dem Bett steigen willst und mit Frustration in den Tag startest, weil du schlichtweg überfordert bist.

Für eine erfolgreiche Morgenroutine reichen kleine und einfache Aufgaben, um das Momentum in Gang zu bringen. Ich beginne zum Beispiel damit, mein Bett zu machen, ein Glas Wasser zu trinken und anschließend zu duschen und meine Zähne zu putzen. Das kann für den Anfang schon reichen. Später habe ich begonnen, noch ein wenig zu Meditieren, meinen Tag zu organisieren und meine Wohnung aufzuräumen.

Doch der wichtigste Punkt, um die Kontrolle über deinen Morgen zu gewinnen, ist es NIE NIE NIE wieder den Snoozebutton zu benutzen. Durch das wieder Einschlafen wird der Aufwachprozess unterbrochen und du beginnst den Schlafzyklus erneut. Somit sinkst du also wieder in einen tiefen Schlaf. Beim zweiten Läuten wachst du nur noch müder auf und der Teufelskreis beginnt. Es macht also keinen Sinn.
Außerdem hast du dein erstes Ziel des Tages direkt auf die Seite geschoben und startest somit mit einer Niederlage in den Morgen.
Snoozen ist also etwas, das du aus deinem Leben komplett verbannen solltest.

Diese Gewohnheit, die übrigens meine erste war, hat enorm zu meinem Erfolg beigetragen.

3.) Lesen

Jeder weiß, dass Bildung unglaublich wichtig ist. Aus diesem Grund verbringen wir auch 9 -18 Jahre in Bildungseinrichtungen. Das Problem ist nur, dass wir in diesen Einrichtungen kaum etwas fürs Leben lernen. Zumindest hat mein Wissen aus dem Biologie- oder Geschichtsunterricht im Alltag wenig Anwendung gefunden.

Lesen hilft dir dabei, relevantes Wissen für dein Leben aufzunehmen. Wissen über deine Finanzen, deine Gesundheit, deine Beziehungen oder dein Glück. Es gibt zu jedem Lebensbereich unzählige gute Bücher, die dir weiterhelfen werden, dein Leben zu verbessern. Viele Erfolgsgeschichten beginnen mit einem Buch, denn lesen kann für eine Aufwärtsspirale in deinem Leben sorgen. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass du das Wissen auch anwendest.

Wer nicht gerne liest, kann sich auch Hörbücher über Audible oder ähnliche Services holen. Das hat außerdem den Vorteil, dass du die Bücher auf dem Weg in die Arbeit oder zur Uni hören kannst und es effektiv keine zusätzliche Zeit dafür beansprucht.

4.) Neue Dinge ausprobieren

Ganz egal ob es um Sportarten, Hobbys, Kurse oder neue Fähigkeiten geht, neue Dinge auszuprobieren wird dein Leben schlichtweg bereichern. Es wird dich glücklicher, produktiver und motivierter machen und dir außerdem dabei helfen, Leidenschaften zu finden und zu entwickeln.

Wir Menschen sind quasi darauf programmiert, neue Dinge zu erlernen. Je mehr du ausprobierst und lernst, desto positivere Auswirkungen wird es auf dein Leben haben. Erfahrungen, die du in den unterschiedlichsten Bereichen machst, werden sich auch auf andere Lebensbereiche übertragen lassen, was dazu führt, dass du dich schneller weiterentwickelst.

Auch wenn die unterschiedlichen Bereiche mit denen du dich befasst auf dem ersten Blick nicht zusammenhängen, wird allein das Erlernen neuer Dinge dir enorm dabei helfen, glücklicher und erfolgreicher durchs Leben zu gehen.

Nimm dir also jede Woche ein wenig Zeit dafür, neue Dinge in den unterschiedlichsten Bereichen auszuprobieren.

5.) Ängste attackieren

Kaum etwas tötet so viele Träume, wie Angst. Besonders die Angst vor Ablehnung, davor, sich zu blamieren oder die Angst vorm Versagen. Wie du aber vermutlich selbst weißt, existieren diese Ängste nahezu ausschließlich in unseren Köpfen. Wie überwindest du nun deine Ängste?

Am besten durch regelmäßige Konfrontation. Wenn du also Probleme dabei hast, mit deinem Business voranzukommen, weil du einfach Angst hast, mit Kunden zu telefonieren oder neue Interessenten anzusprechen, dann beginne dich regelmäßig mit solchen Situationen auseinander zu setzen.

Fang am besten klein an. Vielleicht damit, einen alten Bekannten anzurufen, von dem du schon lange nichts mehr gehört hast. Oder damit, auf der Straße fremde Menschen nach dem Weg oder einem guten Kaffeehaus zu fragen.
Von dort aus kannst du dich anschließend systematisch steigern, bis du deine Angst vor Ablehnung abgelegt hast.

Der YouTube Channel „Yes Theorie“ widmet sich vollkommen diesem Thema. Mit ihrem Motto „Seek Discomfort“, also auf deutsch in etwa „Strebe nach dem Unbequemen“ haben sie sich entschieden, sich regelmäßig ihren Ängsten zu stellen und dadurch ein selbstbestimmtes, glückliches Leben zu leben.

Dich regelmäßig deinen Ängsten zu stellen wird die Fesseln lösen, die dich im Leben zurückhalten und wird sowohl dein Berufsleben, als auch dein Privatleben verbessern.

6.) Umgib dich mit erfolgreichen, positiven Menschen

Die Menschen in unserer näheren Umgebung färben ständig auf uns ab. Wir übernehmen unbewusst die Art zu sprechen, zu denken und zu leben. Wenn du dich also viel mit Menschen umgibst, die ständig jammern, lästern, sich beschweren und generell eine negative Einstellung haben, wirst du dich sehr bald selbst in einer negativen Abwärtsspirale befinden. Trenne dich also so gut es geht von Menschen, die ständig auf deinen Zielen herumhacken, sich lustig über dich machen oder sich permanent beschweren. Wenn du dir jetzt denkst: „Aber das sind meine einzigen Freunde!“, dann solltest du schleunigst an deinen sozialen Fähigkeiten arbeiten, um neue Menschen kennenzulernen. Menschen, die positiv sind und die gleichen Ziele haben wie du werden für einen permanenten Antrieb in deinem Leben sorgen. Man bekommt eine positivere Wahrnehmung seiner Umwelt und motiviert sich gegenseitig. Diese Motivation kann einem immer wieder einen zusätzlichen Energieschub geben, wenn man denkt, man habe seine Grenzen eigentlich schon erreicht.
Wenn du dich mit positiven Menschen umgibst, wirst du genauso deren Denkweise, den Ehrgeiz, die großen Visionen und die Motivation mit der sie sich auf ihre Ziele zubewegen, annehmen.

Wenn du diese 6 Gewohnheiten Schritt für Schritt aufbaust, wirst du nach und nach merken, wie sich dein Leben zum Positiven wendet und du endlich die Ziele erreichst, von denen du bisher nur geträumt hast.

3 Gedanken zu “Die 6 besten Gewohnheiten, um dein Leben zu verändern”

  1. Ich finde auch hier immer wieder Ansätze die sicherlich sehr gut sind jedoch manchmal an ganz gewissen Lebens Situationen vorbei gehen. Seit man den Rauchern den Kampf angesagt hat ist Rauchen grundsätzlich schlecht. Hätte man hier statt Zigaretten einfach Apfelsaft als Ziel genommen würde heute garantiert der Apfelsaft verteufelt werden … ohne wirklich mal zu hinterfragen ob das alles stimmt was man uns sagt. Genau da liegt ja auch eine Ursache für viele andere (negative) Aspekte. Sport an sich ist auch gut nur hier geht vieles am realen Leben vorbei. Ein salopp “hartes” Leben verbraucht unendlich Kraft. Woher aber die Kraft nehmen wenn keine mehr da ist ? Ja und zum Abschluss noch das liebe Geld. Woher will jemand Geld nehmen wenn man trotz aller Bemühungen kein Geld hat ? Es muss doch erst mal Geld vorhanden sein. In Deutschland wird ein “Hartz IV” Empfänger mehr als dreimal überlegen 50 oder gar 100 Euro in ein Seminar zu inventieren denn es geht weniger um mögliche Zweifel sondern ums reine Überleben. von 419 Euro 100 Euro weniger zu haben wird sehr schnell spürbar. All das sind Aspekte die oft nicht bedacht sind.

    • In diesem Beitrag steckt weder das Wort Rauchen noch Geld?! Und ja, jemand der keine Kraft mehr hat, weil er depressiv ist oder im Burnout steckt, oder jemand der seit Ewigkeiten Hartz IV bezieht, sollte sich spezielle Hilfe suchen, um diese Probleme zu lösen. Hat aber ebenfalls nix mit dem Beitrag zu tun.

  2. Ich finde den Beitrag gut, jedoch klappt es bei mir mit der umsetzung nie ;(
    Ich habe seit meiner Kindheit Depresive Phasen, ich habe nun die Tatsache akzeptiert, das meine Depressionen kommen und auch wieder gehen. Früher habe ich mir zu sehr fertig gemacht als ich wieder Depris hatte, das machte alles viel schlimmer, heute, mit der Technik des Akzeptierens und der Achtsamkeit, klappt es so einigermaßen.

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